Samstag, 27. November, 13 – 15:30 Uhr
PLAYFUL BODIES. A movement based improvisation workshop>

mit Jaskaran Anand
cancelled due to lockdown
Ort
Heiligenkreuzerhof
Mitzubringen Bequeme Kleidung
Kosten 20/10 Euros

This playful, process-oriented, movement based improvisation workshop re-establishes bodily expressions on the factors of integration: one’s own self Integrating within their own structural body, with other bodies and through participative tools like drawing and clay-making.
We will unravel the intra-actions present in the space by working between trance and choreographed body postures. Based on reflection and feedback, this workshop is packed with exercises from dance, theatre and meditation practices that aim on re-establishing a physical self, building and exploring group dynamics, but equally focusing on individual body-minded journeys through processes of interactions in the space. Participants are encouraged to delve deeply into the emotionality of their bodies, reconnect and reformulate learned social patterns.

Born 1992 in New Delhi, India, Jaskaran Anand has been living in Linz since 2015. His works are trans-disciplinary interventions based on intersections between performative art, scientific & art- based research, and participatory-collaborative artistic practices: using choreography & dance as a method of communication in- & beyond the traditional art and public spaces. He aims at crossing borders with a focus on the human body acting as an interface. Jaskaran is co-founder and chairperson of the Linz-based art, cultural & research organization called trivium that focuses on unravelling the cultural intersectionality present in human bodies.

Donnerstag, 18. November, 10 – 13 Uhr
treecycle BAUMPFLANZUNG

mit Johannes Wiener und Theresa Schütz
Ort
/Treffpunkt Zukunftshof (Haschahof)
Anreise Info siehe hier
Mitzubringen Warme Kleidung (es gibt keine Aufwärmmöglichkeit)
Kosten free

Bei diesem Workshop werden wir zusammen mit Johannes Wiener und Theresa Schütz von treecycle sowie Jugendlichen und einem Trainer von Jobtrain (Volkshilfe Wien) einen ausgewählten Baum in einen Container umpflanzen, der von der Klasse für Alle betreut und über den Winter an einem Zwischenstandpunkt im Umfeld der Angewandten aufgestellt werden wird. Wir werden mit dem von uns aufbewahrten Totholz der Superflux Ausstellung arbeiten und es in das Substrat für den neuen Baum untermischen. Gleichzeitig lernen wir über die Geschichte des Haschahofs und das neue Konzept für einen Hub der Kreislaufwirtschaft und für Stadtandwirtschafts-Produzentinnen
treecycle bringt als ökologisch und sozial nachhaltiges Stadtmöbel Lösungen für überhitzte Grätzln. Das Herzstück jedes treecycles ist ein Baum mit dazugehörigem Wasserturm. Der Kreislauf des urbanen Designermöbels erhält sich selbst und ist nahezu unabhängig von urbaner Infrastruktur. Elemente und Bepflanzung werden standortspezifisch gewählt und machen das Stadtmöbel zur maßgeschneiderten schattigen Insel.
treecycle ist ein Projekt von Theresa Schütz, Rüdiger Suppin und Johannes Wiener mit den Kooperationspartner:innen AusbildungsFit Jobtrain – Volkshilfe Wien und WUK work.space

Samstag, 13. November, 14 – 16 Uhr
CRACKS IN THE SYSTEM

Ein Stadtspaziergang mit Aurora Zordan
von AA nanotourism Visiting School
Ort/Treffpunkt Cafe Ignaz & Rosalia (Stand 37) at Meidlinger Markt
Language English
Kosten free

AA nanotourism archive

How can wild and unregistered trees provide a new form of ‘climate literacyʼ and an alternative greening strategy for the city?
The project discovers and tells the stories of wild, unregistered trees which find their own way through the urban fabric. In collaboration with locals – biologists, tour guides, politicians and other inhabitants – newly found wild trees were identified and documented through an alternative narrative of their urban existence, in a project in Meidling in summer 2020. The project sets a critical stand against the existing bureaucratic model of “urban greening” and reveals the role of self-planted trees’ within the city and their story as a legible symptom of a larger global issue – the climate crisis.
In this walk, the area will be expanded – We will start in the first district, look along the Wienfluss, and then take the U4 to Meidling – and old sites revisited for old and new plants and trees.

Samstag 6. November, 11-13 Uhr
ZEICHNEN IST POLITISCH
mit Mekhala Dave und Elka Krajewska

Ort 
Klassenräume im Heiligenkreuzerhof
Sprache 
Englisch
In Kooperation mit Akademie der bildenden Künste Wien, kunst.schule wien, SOHO in Ottakring, VBKÖ sowie dem Verein Solidarity Matters
Bitte um Anmeldung: 
r.sircar@akbild.ac.at

Die Workshopreihe Zeichnen ist politisch verbindet aktuelle emanzipierende zeitgenössische Zeichenpraxen, die künstlerischen Selbstausdruck, politische Artikulation und solidarische ästhetische Praxis verknüpfen, mit aktualisierender Erinnerungsarbeit an das Wirken von Gerda Matejka-Felden (1901–1984), die an der Akademie der bildenden Künste Wien als erste Frau ab 1947 zuerst außerordentliche Professorin und dann zwanzig Jahre später als ordentliche Professorin war. Matejka-Felden gründete an der Volkshochschule Ottakring die Fachgruppe Zeichnen und Malen für Arbeitslose und Ausgesteuerte. Ab 1946 leitete sie an der Akademie die Meisterschule für Kunsterziehung, das heutige Institut für das künstlerische Lehramt und initiierte den Verein Künstlerische Volkshochschule, aus dem die Wiener Kunstschule hervorging. Matejka-Felden nutzte Räumlichkeiten im Souterrain der Akademie der bildenden Künste Wien, um jene in Zeichnen und Malen zu unterrichten, denen die Prüfungskommission das Studium an der Akademie verwehrt hatte. Die kunst.schule wien setzt heute eine öffentlich zugängliche Kunstausbildung ohne Zulassungsprüfung, der politischen Haltung von Gerda Matejka-Felden folgend, mit zeitgenössischen künstlerischen Orientierungen fort. 
Zeichnen macht es möglich, auch in beengtem Raum und mit geringen ökonomischen Ressourcen künstlerisch und politisch tätig zu sein. Zwischen dem Zeichnen und der historischen Frauenbewegung gibt es viele Zusammenhänge. Viele der Frauen, die vor 100 Jahren an der Akademie zu studieren begonnen haben, waren Zeichnerinnen. Auch in der Settlement Bewegung gibt es hier mit Marie Lang eine Überschneidung. Sie setzte sich für Frauenrechte ein und engagierte sich für Zeichenkurse als Praxis der Emanzipation für zukünftige Lehrerinnen und für Arbeiterinnen. In der Person von Gertrud Kraus, die bei ihrem Unterrichten Tanz, Malerei und Zeichnen zusammenbrachte, gibt es Verbindungen zur radikalen Ästhetik der Wiener Tanzmoderne und zur modernen israelischen Tanzkultur, die aktuell von Isa Rosenberger, Senior Lecturer am Institut für das künstlerische Lehramt mittels künstlerischer Forschung untersucht werden.
In dieser politischen künstlerischen Tradition von Selbstermächtigung und Selbstausdrucks durch das Zeichnen stehen aktuelle Arbeiten von in Wien lebenden Künstler*innen. Veronika Dirnhofer hat 2015 die MORE Initiative für unbegleitete geflüchtete Jugendlichte initiiert, aus der der Verein Solidarity Matters hervorgegangen ist. Der ghanaische, in Wien lebende Maler Amoako Boafo hat Zeichenunterricht zur Aufarbeitung von Traumaerfahrungen für BPoC Frauen* in der VBKÖ gegeben. 
Zeichnen ist politisch ist eine Workshopreihe, die ein Jahr lang kontinuierlich Aufbauarbeit leistet, einen Zeichenkreis aufzubauen und Institutionen miteinander zu vernetzen, die mit emanzipierender künstlerischer Praxis befasst sind. Migrantisch und diasporisch positionierte Künstler*innen, wie Negine Rezaie, Marwa Eliana Otta, Hansel Sato, Petja Dimitrowa, und Zarah Mirza werden im Rahmen von Zeichnen ist politisch Workshops geben.Klasse für Alle freut sich, Teil der Reihe zu sein.

KICK-OFF Oktober 2021

Sonntag, 10. Oktober 2021, 18–19.30 Uhr
BODY REPAIRFeldenkrais Methode #1
mit Philipp Ruthner
Ort Klassenräume im Heiligenkreuzerhof / Zoom
Sprache Deutsch / wahlweise auch English
limitiert für 12 Teilnehmer:innen

©Philipp Ruthner

Die Feldenkrais Klassen sind für Anfänger:innen und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.
Beim ersten Treffen werden wir durch gerichtete Aufmerksamkeit und Bewegung unsere „Black Spots“ erforschen. Relationen zum Raum und zur Umgebung herstellen. Dabei geht die Idee über Repair hinaus und will eine neue Leichtigkeit mit sich und der Welt etablieren.
Siehe auch das laufende Programm.
Mitzubringen: gemütliche Alltagskleidung, Matte oder Decke



Sonntag, 10. Oktober, 14–16.30 Uhr
MENDING WORKSHOP — Prick & Stitch  
mit Celia Pym
Language Englisch
Ort Zoom / Klassenräume im Heiligenkreuzerhof
Teilnehmer:innen: max. 12 Personen
Ausgebucht! Warteliste ist möglich
Celia wird per Zoom unterrichten, eine Teilnahme per Zoom ist möglich. Fünf Plätze sind für ein gemeinsames Arbeiten im Heiligenkreuzerhof reserviert.

©Celia Pym

„Mending“ ist eine Klasse, die die textile Reparatur von Kleidung erforscht, und auch die Fragen des Wie und Warum. Behutsamkeit und Fürsorge von Reparatur werden in den Mittelpunkt gestellt. Das Ziel des Workshops ist es, Flick-Techniken zu üben – vor allem jene des Stopfens. Wir werden von Künstler:innen lernen, die mit Repair arbeiten. Wir werden Kenntnisse in gewebtem und gestricktem Stopfen erwerben und üben. Es wird auch die Gelegenheit geben, eigene beschädigte Kleidungsstücke zu reparieren.
Mitzubringen sind kaputte Kleidungsstücke, bevorzugt aus Wolle oder gestrickt, für die Reparatur-Möglichkeiten besprochen werden sollen.
Es sind keine Vorkenntnisse in Stopfen, Stricken oder Nähen erforderlich.

Celia Pym ist Künstlerin und lebt und arbeitet in London. Seit 2007 erforscht sie Beschädigung und Reparatur bei Textilien. Sie hat umfassende Erfahrung mit einer großen Bandbreite und Geschichte von Beschädigung, von einfachen Mottenlöchern bis hin zu Brandunfällen. Ihre Arbeiten wurden international gezeigt. www.celiapym.com

Samstag, 9. Oktober 2021, 15:30–18 Uhr
Der Spaziergang als kollektive Methode des Verlernens
mit Carla Bobadilla
Sprache Deutsch; English whisper translation will be available
Treffpunkt Heiligenkreuzerhof, Stiege 8

©Marian Essl

Dieser Streifzug mit Carla Bobadilla ist eine Suche nach Spuren kolonialer Vergangenheit. Er beginnt im Heiligenkreuzerhof und führt über die Wiener Innenstadt und das Weltmuseum zum Schmetterlingshaus im Burggarten. Dabei steht im Fokus, wie vor allem der Handel und die seit dem 19. Jahrhundert entstehende Disziplin der Botanik das Begehren für die Anderen und das Andere zeigen, aber gleichzeitig Ausschlüsse produzieren. Es werden Hausfassaden, Denkmäler, Geschäftslokale und Stadtgeschichte aufgegriffen und in neue Beziehungen gebracht. Der soziale Raum der Stadt, den wir alltäglich erfahren und herstellen, ist ein von Geschichten beladener Raum, der hinterfragt und kritisch betrachtet werden soll. Zentral dabei ist der gemeinsame Reflexions- und Diskussionsprozess.

Carla Bobadilla ist eine forschende Künstlerin. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Entwicklung von Kommunikations- und Vermittlungspraktiken, insbesondere in den Bereichen der postkolonialen Kritik und der Critical Race Theory. Als Senior Lecturer an der Akademie der bildenden Künste in Wien lehrt sie, wie Formate entwickelt werden können, die eine Verhandlung von Fragen zum kulturellen Erbe innerhalb eines postkolonialen Kontextes unter Verwendung dekolonisierender Methodologien ermöglichen. 
www.carlabobadilla.at

Carla wird am 16. Oktober einen weiteren Spaziergang anleiten, der bei der Kunsthalle Wien startet und Teil des Projekts „In D/ialog – Politics of Resisting Voices / Politics of Listening“ ist. www.d-arts.at

Freitag, 8. Oktober 2021, 19 Uhr
Kader Attia, The Body’s Legacies Part 2:  The Postcolonial Body
FILM SCREENING (Kader Attia wird nicht anwesend sein)

anschließend GESPRÄCH mit Simon Inou, Journalist und Soziologe
Sprache
/ Film
Französisch mit engl. Untertiteln
Sprache / Gespräch Deutsch und Englisch (je nach Bedarf)
Ort
Klassenräume im Heiligenkreuzerhof, Stiege 8, EG
Aufgrund von Covid-Regelungen limitierte Teilnehmer:innenzahl (15 Personen), wir bitten um Anmeldung!

Kader Attia, The Body’s Legacies. Part 2: The Postcolonial Body, 2018 (video still)
Single channel HD video projection; colour, sound, 48:00 min
Courtesy of the Artist, Collection Kunsthaus Zürich – Switzerland, Collection Cnap – France

In diesem Film lässt Kader Attia Menschen zu Wort kommen, die zutiefst in die Nachwirkungen postkolonialen Lebens und dessen kulturelle, psychologische, politische und philosophische Auswirkungen verwickelt sind. Intellektuelle und Kulturarbeiter:innen westlichen und nicht-westlichen Hintergrunds erzählen von ihrem Wissen über und ihren Erfahrungen mit Verletzungen und Repair, vor dem Hintergrund alltäglicher Erfahrungen.

Kader Attia legt in seiner künstlerischen Praxis einen Fokus auf die Themen „Verletzung“ und „Repair“. Wunden im Heilungsprozess sichtbar zu lassen anstatt sie zu verstecken, ermöglicht Einsichten und zeigt Möglichkeiten der Heilung, mit einem neuen Verständnis für kulturelle Unterschiede.
Kader Attia wuchs in Paris und Algier auf. Die Erfahrung mit unterschiedlichen Kulturen, deren Geschichte über die Jahrhunderte hinweg von reichen Handelsbeziehungen, Kolonialismus und multi-ethnischen Gesellschaften geprägt war, hat seinen interkulturellen und interdisziplinären Zugang wesentlich geprägt und ihn zur Auseinandersetzung mit „Repair“ geführt, einem Konzept, das er philosophisch in seinem Schreiben und symbolisch in seinen künstlerischen Arbeiten weiterentwickelt hat

Simon Inou ist Journalist, Soziologe und Aktivist. Er wurde in Kamerun geboren und lebt seit 1995 in Österreich.

Mittwoch, 6. Oktober 2021, 15-18 Uhr
OFFENES ATELIER I
Leitung: Andrea Lumplecker
Ort Klassenräume im Heiligenkreuzerhof
Wir beginnen damit, uns mit Ideen über Repair vorzustellen. Wir haben Fragen aneinander und an unsere Möglichkeiten. Wir erkunden das Offene Atelier als den (sozialen) Raum, in dem wir unsere Arbeit aufnehmen werden.

Dienstag, 5. Oktober 2021, 12.30–15.30 Uhr
GEFÜHRTE AUWANDERUNG — Wie geht es dem Auwald?   
mit dem Nationalparkförster Ing. Thomas Neumair
Sprache Deutsch
Ort Nationalpark Donauauen

Nationalpark Donauauen, Karte: Projektblatt / Angela Batik

Alte Bäume sind von unschätzbarem Wert für die Natur, bilden einzeln oder als Wald den Lebensraum für unzählige Organismen. Der Auwald mit Totholz  ist Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Wir erwandern uns im Gespräch Wissen über dieses besondere Zusammenleben und unsere Verantwortlichkeit. 

Montag, 4. Oktober 2021, 18–19.30 Uhr
ARTIVISM READING GROUP I
Text Donna Haraway, Unruhig bleiben, Einleitung und Kapitel 2
Sprache Deutsch / Englisch
Wir lesen den deutschen Text via screen share und sprechen Deutsch und/oder Englisch; der englische Originaltext ist online verfügbar.
Ort Klassenräume Heiligenkreuzerhof / Zoom

Image Credit: Untitled A, 2012
Playing God In An Art Lab by Geraldine Javier
Produced at STPI – Creative Workshop & Gallery, Singapore
©STPI / Geraldine Javier

Der schwindelerregenden ökologischen Zerstörung unserer Erde entgegnend, sucht die Multispezies-Feministin Donna Haraway in ihrem Buch „Staying with the Trouble“ (dt. „Unruhig bleiben“) nach neuen Wegen. Wir müssen die Beziehung zur Erde und ihren Einwohner:innen neu denken.
Uns über die Grenzen der Spezies hinweg auf trickreiche Art verwandt zu machen und dabei „unruhig“ und wach zu bleiben sind Vorschläge, die sie in poetischer und eindrücklicher Sprache formuliert. Miteinander zu lesen ist vielleicht ein erster Weg, diese Form von nicht-biologischer Verwandtschaft („kinship“) zu initiieren.

Montag, 4. Oktober 2021, 10–14 Uhr
AKTIONSGRUPPE STADTBAUM
„Waldarbeit“ – Mithilfe beim Abbau der Installation und Gespräche
Sprache Deutsch / Englisch
Ort MAK, Museum für angewandte Kunst

Superflux, Hand-drawn sketches of the design for the installation
©Superflux

Die Bäume der Installation werden nach Ausstellungsende wieder der Natur übergeben. Das Projekt ist so konzipiert, dass alle Komponenten der Installation ein Nachleben haben, um den CO2-Fußabdruck bestmöglich zu neutralisieren, d.h. das Holz wird wieder der Natur zurückgegeben. Beim Helfen und Arbeiten mit Holz wollen wir Ideen weiterspinnen.
Nicht nur für Teilnehmer:innen der Aktionsgruppe Stadtbaum, sondern für alle, die hinter die Kulissen einer Museumsinstallation blicken möchten und/oder gerne mit totem und lebendem Holz arbeiten.

Sonntag, 3. Oktober 2021, 16–18 Uhr
LAST MINUTE AUSSTELLUNGSBESUCH — Invocation for Hope  
Führung durch die Installation und Gespräch vor Ort 
mit der Künstlerin Anab Jain (Superflux)

Sprache Englisch
Ort MAK, Museum für angewandte Kunst. Geänderter Treffpunkt: direkt bei der Installation, große Ausstellungshalle, Erdgeschoß

Der Eingang ist Stubenring 5, 1010 Wien.

©Stefan Lux / MAK

In dieser Installation versetzt Superflux uns Besucher:innen in die Vision einer post-anthropozentrischen Zukunft, die nicht mehr vom Menschen allein bestimmt wird. Mehrere Hundert Bäume, die im Frühjahr bei einem Waldbrand verbrannt sind, wurden in Kooperation mit dem Forstamt und der Feuerwehr von Neunkirchen ins MAK gebracht. Während wir durch diesen künstlichen Wald gehen, können wir wahrnehmen, dass die Baum-Skelette ihre Fruchtbarkeit an die Erde um uns herum zurückgeben. Gleichzeitig werden hier zukünftige Welten zum Leben erweckt und wir können neue Möglichkeiten für ein ökologisches, ökonomisches und emotionales Miteinander überlegen und erfinden. Und: Wir lernen ein Verständnis für einen zukünftigen, neuen Begriff von „Natur“.
www.mak.at/invocationforhope
www.superflux.in

Freitag, 1. Oktober 2021, 17–18:30 Uhr
AKTIONSGRUPPE STADTBAUM + treecycle
   
Erstes Treffen der „Aktionsgruppe Stadtbaum“
mit Theresa Schütz und Johannes Wiener (zusammen mit Rüdiger Suppin leiten sie das treecycle Projekt)
bei der Prototypenpräsentation in der Ausstellung FUNGHI
Ort Das T/abor, Taborstraße 51/3, 1020 Wien
Mehr Info siehe auch Laufendes Programm

©treecycle

treecycle – das Stadtmöbel als Ökosystem präsentiert seinen Prototypen »PARK 10METER«  bei der VIENNA DESIGN WEEK. Das aus einer Grätzl-Oase hervorgegangene und in Kooperation mit Jugendlichen der VOLKSHILFE Wien und WUK.WORKSPACE entwickelte Parklet zeigt sich im Rahmen der Ausstellung »FUNGHI« im T/abor – Raum für Kunst und transdisziplinäre Zusammenarbeit. 

Die „Aktionsgruppe Stadtbaum“ der Klasse für Alle trifft sich hier zum ersten Mal in diesem Semester. Theresa Schütz und Johannes Wiener vom treecycle Team werden uns vom treecycle Projekt erzählen, und zusammen werden wir planen, wie wir über das Semester hinweg zusammenarbeiten können.
Mehr Info hier
www.treecycle.at
www.viennadesignweek.at

Donnerstag, 30. September, 17–19 Uhr
INFO-ABEND zum Programm
Ort Klassenräume im Heiligenkreuzerhof